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MTU Aero Engines-Aktie: Konzern ist Fels in der Brandung 10.07.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" legen sich bei der Aktie von MTU Aero Engines (ISIN DE000A0D9PT0 / WKN A0D9PT) mit einem Stop-buy-Limit auf die Lauer.
Anleger, die in den vergangenen Monaten bei der Aktie des Triebwerkherstellers investiert hätten, dürften sich auf die Schulter klopfen. Die Anteilsscheine hätten sich bei volatilem Gesamtmarkt erfreulich gut entwickelt. Wer zu Beginn des Jahres eingestiegen sei, verzeichne einen Buchgewinn von 20%.
Die Aussagen, die der Finanzchef Reiner Winkler im Rahmen eines Interviews mit der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" getätigt habe, würden erkennen lassen, dass die zurückliegende Kursentwicklung durchaus ihre Berechtigung habe. Das zweite Quartal sei demnach gut gelaufen. Das Unternehmen habe deutlich mehr Aufträge einsammeln können, als dies noch im entsprechenden Vorjahreszeitraum der Fall gewesen sei. Entsprechend sehe man sich gut aufgestellt, um die Jahresziele hinsichtlich Umsatz und Gewinn zu erreichen
Besondere Zufriedenheit habe das Management über die Entwicklung der Sparte "Zivile Instandhaltung" formuliert. Hier seien die Kapazitäten aktuell vollständig ausgeschöpft. Sie lesen in diesem Börsenbrief nicht zum ersten Mal, dass seitens der Fluggesellschaften aktuell ein starkes Interesse am Erwerb spritsparender Flugzeuge besteht, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". Boeing (ISIN US0970231058 / WKN 850471) und Airbus kämen kaum mit der Produktion nach. MTU Aero Engines liefere Triebswerkskomponenten, die unter anderem in dem Airbus-Verkaufsschlager A320neo verbaut würden. Der A320neo sei - wie der Name schon andeute - eine von Grund auf überarbeitete Version des A320. Im Rahmen der Entwicklung habe die Senkung des Spritverbrauchs ganz oben auf der Agenda gestanden
Mit einer Fokussierung auf organisches Wachstum plane das Management aktuell keine Übernahmen. Allerdings habe MTU Aero Engines kürzlich seine Beteiligung an den Konsortium IAE (International Aero Engines) aufgestockt. Man verspreche sich von diesem Schritt ab dem kommenden Jahr ein Umsatzplus von mindestens 200 Mio. EUR.
Wenngleich die Experten keine überbordende Dynamik erwarten würden, sähen sie in der Aktie von MTU Aero Engines eine aussichtsreiche Depotbeimischung. Die mittel- und langfristige Perspektive sei attraktiv, die Bewertung mit einem 2013-KGV von 12 angemessen. Der weltweite Flugverkehr werde zunehmen, die Fluggesellschaften hätten keine Wahl, sie müssten trotz der angespannten Finanzlage in neue Maschinen investieren.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" legen sich bei der Aktie von MTU Aero Engines mit einem Stop-Buy-Limit bei 59,80 EUR auf die Lauer. (Ausgabe 103 vom 09.07.2012) (10.07.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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